MfU-Logo
    


Familienpatenschaften

Mit der Übernahme einer Familienpatenschaft unterstützen Sie eine Familie unserer Patenkinder, die in besonders großer Armut lebt mit monatlich 15 €. Durch Ihren Jahresbeitrag von insgesamt 180 € verbessern sie die Lebenssituation dieser Familie deutlich.
Bei unseren Patenkindern handelt es sich in den meisten Fällen um Aidswaisen, die als Halbwaisen bei ihrem verbliebenen Elternteil oder als Vollwaisen bei anderen Verwandten meist den Großeltern leben. Die besondere Armut dieser Familien kann vielfältige Ursachen haben, hier einige typische Beispiele:

Das verbliebene Elternteil ist krank und kann die schwere Feldarbeit nur noch bedingt oder gar nicht mehr leisten (dauerhaft oder zeitweise). Damit kann auf den Feldern nicht mehr genug geerntet werden, um die Versorgung der Familie zu sichern.
Die Großeltern werden zu alt, um die Arbeit auf dem Feld noch länger leisten und die Familie versorgen zu können.
Eine Familie (Vater, Mutter, drei Kinder) nimmt noch weitere Waisen aus der Verwandtschaft aus, der Ertrag ihres Landes reicht aber nicht, um die größer gewordene Familie zu ernähren.
Alle Verwandten in der näheren Umgebung sind verstorben und die Kinder sind auf sich allein gestellt. Das älteste Kind übernimmt die Verantwortung, hat selbst aber noch keinen Schulabschluss, so dass es vor der Entscheidung Familie oder Schule steht. (In einem solchen Fall wird die Familie neben der Familienpatenschaft auch anderweitig beraten und unterstützt).
Bruder mit Schwester vor der kollabierenden Wohnhütte
Viele Kinder suchen Essen und Unterkunft bei ihren Verwandten
Ausstattung der Familien mit Matratzen und Küchenutensilien
Oma Maria geht glücklich mit ihren neuen Matratzen und Küchenutensilien nach Hause
Viele Kinder suchen Essen und Unterkunft bei ihren Verwandten
Diese Kinder haben einen Platz an einer Schule im Ort

Unser Ziel ist es, durch die Unterstützung dieser Familien den Kindern den Anspruch auf ihr Land und damit ihre Heimat zu erhalten, denn sofern sich Familien nicht mehr auf ihrem eigenen Land versorgen können, müssen sie dieses verlassen zu Verwandten ziehen. Mit dem Verlassen des Landes oder dem Umzug verlieren die Kinder jedoch ihren Erbanspruch, der ihnen für die Zukunft zumindest einen Ort sichert, an dem sie eine Hütte für ihre Familie errichten können.
Mit Hilfe der monatlichen Unterstützung werden diese besonders armen Familien in die Lage versetzt, ihre Lebenssituation zu verbessern und die Zeit zu überbrücken, bis das erste der Kinder eine Berufsausbildung abgeschlossen hat und einen Beitrag zur Versorgung der Familie leisten kann.
Die Familien können mit Hilfe des Geldes fehlende Lebensmittel auf dem Markt kaufen oder Tagelöhner für die Hilfe auf dem Feld bezahlen. Manche Familien haben sich mit Hilfe der monatlichen Unterstützung innerhalb von drei Jahren einen eigenen kleinen Nebenerwerb erschaffen, indem sie Kaninchen oder Enten züchten und diese auf dem Markt verkaufen.
Regelmäßig werden die Familien, die durch eine Familienpatenschaft unterstützt werden, zur Überprüfung ihrer Lebenssituation besucht. In einigen Fällen konnten wir nach drei Jahren so positive Entwicklungen verzeichnen, dass wir in Zusammenarbeit mit unseren örtlichen Ansprechpartnern beschlossen haben, die Familienhilfe nach rechtzeitiger Ankündigung, wieder einzustellen.
Bei Interesse können Sie Informationen über Ihre Patenfamilie erhalten.