MfU-Logo
    


Aktuelle Informationen

Am Samstag, den 22. April 2023, 15.00 Uhr findet im

Pfarrheim St. Peter-Hoisten
41469 Neuss
Schützenstr. 6

ein Treffen zwischen Paten, Spendern und Freunden des Vereins Miteinander für Uganda e.V. statt.

Informieren Sie sich bei Kaffee und Kuchen über unsere Reisen nach Uganda, Ihre Patenkinder und den aktuellen Stand unserer Projekte.

Aktuell ist Corona im Alltag in weite Ferne gerückt. An Markttagen sind die Städte geprägt vom bunten Treiben der vielen Menschen. Der lange Lockdown scheint auf den ersten Blick vergessen. Doch die Folgen der Pandemie sowie gänzlich neue Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine machen den Menschen, insbesondere den Ärmsten, schwer zu schaffen. Für einen großen Teil der Bevölkerung wurde der tägliche Kampf um eine ausreichende Ernährung elementar. Bereits während der Pandemie gab es eine hohe Inflation. Nun führt der Krieg in der Ukraine zu neuen Preissteigerungen. So haben sich die Kosten für Grundnahrungsmittel im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Familien sind gezwungen, die Ernährung einzuschränken. Ihre Kinder erhalten zuhause nur noch eine einzige Mahlzeit, häufig ein einfaches warmes Abendessen. Das Geld reicht nicht mehr, um fehlende Lebensmittel zu kaufen. Um mehr Einkommen zu generieren, müssen Kinder zunehmend bei der schweren Feldarbeit mithelfen und können nicht mehr zur Schule gehen. Mitten in dieser prekären Situation droht aufgrund des aktuellen Ausbruchs von Ebola in Uganda ein weiterer Lockdown mit unabsehbaren Folgen. Beschlossen ist bereits die erneute Schließung der Schulen am 20. November, drei Wochen vor dem regulären Schuljahresende. Sie sollen dann auch 3 Wochen später als sonst üblich wieder geöffnet werden. Im Distrikt Kisoro sind aber aktuell keine Ebola-Fälle bekannt. Weitere Informationen finden Sie hier: Ebola-Ausbruch in Uganda

Ab dem 01.01..2022 geht in Uganda der Schulbetrieb wieder los. Ca. 1,5 Jahre waren die Schulen Pandemie-bedingt landesweit geschlossen. Nicht die verlorene Lernzeit wird zu einem Problem. Auch haben viele Kinder den Kontakt zur Schule gänzlich verloren. Die ARD berichtete exclusiv über diese Situation:

Im August erhielt das Krankenhaus, 10 Pulsoximeter (Sauerstoffmessgeräte, die auf den Finger aufgesteckt werden) sowie Antigen Schnelltests und FFP2 Masken. Alles wurde von einer Reisegruppe aus Karlsruhe im Gepäck mitgenommen.

Da die Schulen weiterhin geschlossen sind, konnten dank der Spenden unsere 150 Patenkinder und weitere 200 Waisenkinder erneut mit Hilfspaketen versorgt werden.